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  • Prämien-Schock: Für die gleichen Leistungen die Hälfte mehr bezahlen

    Massive ausserordentliche Prämienerhöhung im Jahr 2010

    Die finanzielle Situation zahlreicher Krankenkassen ist prekär. Die Gesundheitskosten explodieren, die Versicherungsprämien für die Konsumenten werden von Jahr zu Jahr teurer. Das ist nichts Neues. Doch dass einige Prämien gleich so explodieren würden, damit hätte niemand gerechnet. Im Frühling 2010 wurde bekannt, dass vier Krankenversicherer ihre Prämien unterjährig per Juli oder August massiv erhöhen. Betroffen von dieser Prämienerhöhung waren rund 70’000 Kunden der Krankenversicherer «Sanatop» heute Supra, «PROVITA», «Publisana» und «KK Steffisburg». Sie mussten für ihre Krankenversicherung bis zu 150 Franken mehr bezahlen – pro Monat.

    Finanzpolster sind zu tief
    Zu hohe Leistungskosten und wiederholt zu tiefe Prämien führten in den vergangenen Jahren dazu, dass verschiedene Krankenkassen nun zu wenig Geld in der Kasse haben. Nun wurden die betroffenen Versicherer vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) dazu aufgefordert, ihre finanziellen Reserven rasch möglichst, aber spätestens bis im Jahre 2012, wieder aufzustocken. Damit dies möglich ist, müssen die Prämien nun sukzessive erhöht werden. Auch für den Rest der Bevölkerung sind die Grundversicherungsprämien ab 2011 wieder angestiegen – um sieben bis acht Prozent.

    Zu hohe Prämien – wechseln Sie jetzt Ihre Versicherung
    Einen solchen sogenannt unterjährigen Prämienaufschlag müssen Sie sich als Kunde nicht gefallen lassen. Das schweizerische Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) besagt, dass versicherte Personen, deren Prämien auf Mitte Jahr aufschlagen, die Krankenkasse unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist auf das Ende des Monats kündigen können. Zudem muss der Versicherer die neuen Prämien jeder versicherten Person mindestens zwei Monate im Voraus mitteilen und auf das Recht, den Versicherer zu wechseln, hinweisen (vgl. KVG, Art. 7, Abs. 2). Wenn Sie die Prämienerhöhung Ihrer Krankenkasse nicht hinnehmen wollen, dann sollten Sie Ihren Vertrag, sobald Sie über die Prämienerhöhung in Kenntnis gesetzt wurden, kündigen. Bevor Sie sich aber für eine andere Krankenkasse entscheiden, sollten Sie sich über deren Finanzlage sowie deren Prämien gut informieren. Wir helfen Ihnen auf der Suche nach der für Sie optimalen Krankenversicherung. Lassen Sie sich von uns kostenlos und unverbindlich beraten. Damit Ihnen nicht mehr so bald eine Prämienerhöhung solchen Ausmasses ins Haus flattert.

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