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  • Helsana mit positiven Zahlen fürs 2010

    Die Helsana Gruppe hat sich im Jahr 2010 gut erholt und ist auf Kurs

    Februar 2nd, 2011 in Helsana, Versicherer

    Der Krankenversicherer Helsana schaut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück und schreibt nach zwei Jahren endlich wieder schwarze Zahlen. Die grösste Schweizer Krankenkasse hat im Jahr 2010 einen Gewinn von 84 Millionen Franken erzielt. Zum Vergleich: Im Vorjahr schloss Helsana den Jahresabschluss mit einem Defizit von 58 Millionen Franken ab. Nach Angaben von Helsana ist das positive Ergebnis auf eine operative Verbesserung und auf dem guten Ertrag aus den Kapitalanlagen zurückzuführen. Damit ist der Helsana im Jahr 2010 zu einem die Rückkehr in ein gesundes Kerngeschäft gelungen. Die vorderen zwei Jahre schloss das Unternehmen jeweils mit einem Verlust ab. Durch den Gewinn von 84 Millionen Franken im Jahr 2010 konnte die Bilanz gestärkt werden und das Eigenkapital wurde um elf Prozent erhöht. Somit erfüllen alle Tochtergesellschaften der Helsana wieder die gesetzlichen Mindestanforderungen.

    Das Jahr 2010 war für die Helsana-Gruppe nicht nur in finanzieller Hinsicht ein Wendejahr. Im Verwaltungsrat wie auch in der Konzernleitung wurde ein Führungswechsel vollzogen, was auch zu einer grundlegenden Strategieänderung führte, um die Marktposition im Kranken- und Unfallversicherungsgeschäft zu stärken und auszubauen. Die Helsana verabschiedete sich aber auch von den Defiziten im Kerngeschäft, was schliesslich zum positiven Jahresgewinn des Unternehmens führte.

    Dass die Helsana-Gruppe im Jahr 2010 gewachsen ist, zeigen die Zahlen. Das Prämienvolumen im Jahr 2010 stieg im Gegensatz zum Vorjahr um 0.5 Prozent auf über 5.51 Milliarden Franken. Die Prämien bei der obligatorischen Krankenpflegeversicherung blieb mit 3.8 Milliarden Franken praktisch auf dem Niveau des Vorjahres. Bei den Zusatzversicherungen (VVG) sowie beim Krankentaggeld und bei der Unfallversicherung legte die Helsana leicht zu. Die Leistungskosten entwickelten sich stabil und egalisierten sich mit den 5.14 Milliarden Franken des Vorjahres. Vergleicht man die Ertraglage der Helsana im Gegensatz zum Vorjahr, verbesserte sich diese fundamental. Per Ende 2010 sank die Combined Ratio (Summe von Schaden- und Kostensatz) von 103.4 Prozent auf 100.2 Prozent. Hier liegt der Grund vor allem darin, dass die KVG-Sparte den Verlust des Vorjahres weitgehend ausmerzen konnten und eine Combined Ratio von 101.8 Prozent erreichte. Im Vorjahr betrug diese noch 106.2 Prozent. Die Sparte UVG und VVG erwiesen sich wie bereits das Jahr zuvor als solide. Im UVG wurde eine Combined Ratio von 99.7 Prozent (Vorjahr 103.1) und VVG eine von 96.4 Prozent (Vorjahr 96.6 Prozent) erreicht.

    Das Kostenmanagement wurde 2010 gestrafft und der Betriebsaufwand betrug rund 570 Millionen Franken. Setzt man diesen Verwaltungsaufwand ins Verhältnis zu den Prämien, ergibt dies ein Resultat von 10.3 Prozent. Darin sind aber Restrukturierungskosten sowie Rückstellungen in der Höhe von 15 Millionen Franken für das vergangene und das laufende Jahr enthalten. Zieht man diesen einmaligen Aufwand ab, hätte die Betriebsaufwandquote 10.1 Prozent betragen. Aber auch bei den Kapitalanlagen war die Helsana-Gruppe 2010 äusserst erfolgreich. Dies ist auf die Fremdwährungsabsicherung sowie die ertragsreichen Obligationen- und Aktienanlagen zurückzuführen. Die Kaptalanlagen-Performance betrug 5.8 Prozent. In absoluten Zahlen ausgedrückt sind dies 199.3 Milliarden Franken.

    Dank des erfolgreichen Geschäftsjahres der Helsana-Gruppe sind auch die gesetzlichen Reserven wieder gesichert. Somit sind, im Gegensatz zum Vorjahr, die gesetzlichen Reserven bei den Tochtergesellschaften gesichert. Das Eigenkapital des Unternehmens stieg von 13.8 Prozent auf 15.2 Prozent an. Oder von 758 Millionen Franken auf 840 Millionen Franken.

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