• Logo

  • Unterschiede bei Krankenkassen-Prämien: Beispiel Aarau!

    Oktober 20th, 2015 in Krankenkassen News

    Die Durchschnittsprämien in den Kantonen sind teils sehr unterschiedlich. Das wissen die meisten Schweizer. Dass die Prämien innerhalb eines Kantons bei verschiedenen Anbietern und Angeboten ebenfalls sehr variieren, wissen die meisten ebenfalls. Aber viele unterschätzen dennoch, wie hoch das Einsparpotenzial ist, wenn man Angebote bei der Obligatorischen Grundversicherung verschiedener Krankenkassen miteinander vergleicht und dabei auch die unterschiedlichen Modelle der Grundsicherung wie die klassische Variante, das Hausarzt- oder das Telemedizinmodell berücksichtigt.

    Wir zeigen deshalb einmal anhand von Zahlen des Eidgenössischen Departements des Inneren, wie unterschiedlich die Prämien für die Krankenkasse in ein- und derselben Stadt sein können. Als Beispiel haben wir Aarau, den Hauptort des Kantons Aargau, und einen 1970 geborenen Versicherten ausgewählt, der eine Kranken- mitsamt Unfallversicherung sucht.

    Bereits beim Klassiker sind Unterschiede gross

    Unterschiede in den Prämien der Krankenversicherung für einen 1970 geborenen Aarauer zeigen sich bereits beim Blick auf die klassische Obligatorische Grundversicherung. Zwischen dem günstigsten (345 Franken/Monat) und dem teuersten (485,9 Franken/Monat) Angebot beträgt der Unterschied etwas über 140 Franken monatlich, was bereits eine jährliche Ersparnis von ungefähr 1.690 Franken ergibt.

    Die Ersparnis kann nochmals grösser werden, wenn man sich für ein Alternativmodell entscheidet. Zwischen dem günstigsten Klassiker und dem günstigsten Modell von allen (289,8 Franken/Monat) liegen nochmals über 55 Franken Unterschied. Verglichen mit dem teuersten Klassiker spart man beim günstigsten Modell 196,1 Franken/Monat. Beim günstigsten Versicherungsmodell handelt es sich hier im Beispiel um das telemedizinische Angebot SanaCall des Versicherers SanaCare. Bei ihm muss der Versicherte in der Regel zuerst das telemedizinische Zentrum von MedGate kontaktieren, bevor er (falls nötig) einen Arzt persönlich aufsucht.

    Das zweitgünstigste und das drittgünstigste Angebot sind die neuen PrimaTel Versicherungen der Groupe Mutuel Marken Avenir und Philos. Sie vereinen Elemente der Telemedizin- mit denen der Hausarztmodelle. Anschliessend folgen mit dem Hausarztsystem der Krankenkasse Birchmeier und Minica-Optima von Galenos zwei reine Hausarztmodelle in der Liste der günstigsten Angebote.

    Was man beachten sollte!

    Bei den Grundversicherungsmodellen gibt es natürlich weniger Flexibilität für Leistungs- und Serviceunterschiede als bei Zusatzversicherungen, aber ein gewisser Spielraum besteht dann doch. Inwieweit Versicherer den zum Wohle ihrer Kunden nutzen, kann natürlich ebenfalls den Ausschlag geben, sich für oder gegen einen Krankenversicherer und ein bestimmtes Angebot zu entscheiden.

    Die Prämienhöhe ist ein wichtiges, aber keineswegs das einzige Kriterium bei der Auswahl der Krankenversicherung. In jedem Fall zeigen die Beispiele möglicher Varianten für 1970 geborene Aargauer, wie sehr sich ein Vergleich der Versicherungen oft lohnt. Natürlich unterscheiden sich die Prämien in anderen Schweizer Städten und Gemeinden vom Beispiel. Aber ein Vergleich lohnt sich auch hier.

  • rechte Spalte

    Beratung oder Offerte:

    Krankenkassen Beratung / Vergleich
  • Empfohlene Versicherer:

  • Leaderboard

    Krankenkassenvergleich 2011