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  • Schweizer sind ihrer Krankenkasse treu – schade eigentlich

    September 26th, 2011 in Krankenkassen News, Prämienanstieg

    Schon jetzt wissen die meisten Versicherten der Krankenkassen in der Schweiz, dass die von ihnen zu zahlenden Prämien im kommenden Jahr wieder steigen werden. Viele bleiben ihrer Krankenkasse dennoch treu und wechseln auch die Franchise ihrer Versicherung nicht, obwohl ihnen das Vorteile bringen kann. Das sind Ergebnisse einer Umfrage des Vergleichsportals Bonus.ch unter mehr als 3.200 Personen.

    87 Prozent der Befragten, so die Bonus.ch – Studie, haben sich im letzten Jahr nicht für einen Wechsel bei der Grundversicherung entschieden. Gleichzeitig haben neunzig Prozent derjenigen, die doch gewechselt haben, ihren Wechsel als einfach bezeichnet. Siebzig Prozent sagten aus, dass ihr Beitrittsgesuch von der neuen Krankenkasse gut bearbeitet worden sei, 38 Prozent urteilten sogar mit „sehr gut“. Sparen konnten 80 Prozent der Wechsler durch die neue Krankenkasse. Vier von zehn Wechslern sparen fortan zwischen 500 und 1.000 Schweizer Franken pro Jahr. Dreizehn Prozent sparen über 1.000 und 4,5 Prozent gar über 2.000 Schweizer Franken jährlich. Angesichts dieser Zahlen wirkt die beharrliche Treue vieler Schweizer gegenüber ihren Krankenkassen fast schon wie das Verschenken von Geld.

    Insgesamt konzentriert sich die Mehrheit der Krankenversicherten in der Schweiz laut Studie auf vergleichsweise wenige Versicherungen. Mit 74 Prozent sind fast drei Viertel der Befragten bei einer der Versicherungen Assura, CSS, EGK Laufen, Helsana, KPT, Mutuel Assurance, Philos, Sansan, Swica und Visana versichert. Die beliebteste Krankenkasse der Schweiz ist dabei die Assura mit 30,4 Prozent, gefolgt von Mutuel Assurance mit 12,8 und der CSS mit 11,5 Prozent. 77 Prozent der Befragten sind seit über einem Jahr bei „ihrer“ Krankenkasse Schweiz versichert, wobei die Helsana die treuesten Versicherungskunden besitzt. Die meisten neuen Verträge wurden 2011 bei der EKG Laufen abgeschlossen.

    Beharrlich sind Schweizer anscheinend auch, wenn es um die Franchise geht. 2011 haben laut Studie nur etwa dreizehn Prozent die Franchise gewechselt. Von denen, die gewechselt haben, entschieden sich 21 Prozent aufgrund absehbar steigender individueller Gesundheitsausgaben für eine niedrigere Franchise. 48 Prozent wählten eine höhere Franchise, um auf diese Weise Prämien zu sparen. Insgesamt vierzig Prozent der Befragten entschieden sich 2011 für die Franchise 300. Für rund ein Drittel der Befragten spielt die Berechnung der optimalen Franchise gar keine Rolle, obwohl sich hier durch kluge Strategien Prämien sparen lassen.

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