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  • Schweiz: Alternativmedizin ist attraktiv

    Oktober 24th, 2013 in Krankenkassen News

    50% aller Schweizer sind mindestens gelegentlich Nutzer von Angeboten der Alternativmedizin. Das ist ein Ergebnis aus einer aktuellen Umfrage der Schweizerischen Stiftung für Komplementärmedizin „asca“, von der jüngst diverse Schweizer Zeitungen berichteten. Laut der Berichte sind insbesondere Frauen im Alter zwischen 35 und 64 Jahren regelmässige Alternativmedizin-Nutzer mit einer passenden Zusatzversicherung. Sie haben oftmals eine berufliche Ausbildung oder einen höheren Ausbildungsstand und sehen die alternativmedizinischen Therapien überwiegend als Ergänzung und nicht als Ersatz für schulmedizinische Behandlungen.

    Ergebnisse der asca Umfrage

    Besonders begehrt bei den alternativmedizinischen Therapien sind Massage und Homöopathie, berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) am 21. Oktober 2013. Weitere Varianten der Alternativmedizin, die oft genutzt werden, sind Akupunktur, Atmungstechniken, Bachblüten, Ernährung, Naturheilkunde und Osteopathie/Etiopathie. Und es gibt noch mehr interessante Umfrage-Ergebnisse: Grippebeschwerden und Muskelschmerzen sind besonders häufige gesundheitliche Probleme, bei denen die befragten SchweizerInnen auf Alternativmedizin setzen, wobei eine wesentliche Motivation der Wunsch nach weniger Medikamenteneinsatz ist. Ein Ausprobieren scheint der Gang zu Alternativmedizinern für die meisten, die ihn antreten, übrigens nicht zu sein. Die Durchschnittsdauer der Nutzung alternativmedizinischer Methoden liegt bei 14 Jahren, wobei „ein guter Teil“ der Befragten sogar bereits über 20 Jahre lang (unter anderem) auf Alternativmedizin vertraut.

    Versicherungsangebote nutzen

    Möchte man Alternativmedizin erst einmal ausprobieren, lohnt sich der Abschluss einer passenden Zusatzversicherung noch nicht. Je nach Art der Alternativmedizin, die man nutzen möchte, reicht die Obligatorische Grundversicherung möglicherweise auch bei länger andauernder Nutzung alternativmedizinischer Angebote aus. Schliesslich zahlt die Grundversicherung unter bestimmten Umständen Behandlungen aus den Bereichen anthroposophische Medizin,Homöopathie, Neuraltherapie, Phytotherapie und traditionelle chinesische Medizin (TCM). Wer mehr Alternativmedizin als das über die obligatorische Grundversicherung Gebotene möchte oder andere als die hier genannten Methoden, der muss – ohne Zusatzversicherung – zumindest einen Teil der Behandlungen selbst zahlen. Um sich finanzielle Unterstützung zu sichern, sollte man als Dauernutzer von Alternativmedizin dann eventuell doch über eine geeignete Zusatzversicherung nachdenken. Ein Beispiel für solch eine Zusatzversicherung ist die Versicherung „Komplementär“ von Visana, die sich an den Kosten für eine Fülle unterschiedlicher alternativmedizinischer Methoden beteiligt. Ob man sich für diese Zusatzversicherung entscheidet, die Kosten für Alternativmedizin übernimmt, oder für eine andere, sollte man jedoch erst nach einem Vergleich verschiedener Angebote entscheiden.

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