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  • Krankenkassen-Prämien 2012 sinken im Kanton Bern – eine Gefahr?

    Oktober 2nd, 2011 in Krankenkassen News, Prämienanstieg

    Es ist schon erstaunlich, wie sich die Krankenkassen-Prämien in Bern entwickelt haben: Nach einem Anstieg um fast zwanzig Prozent in „2010/2011, gehört der Kanton 2012 mit dem Tessin zu den einzigen beiden schweizerischen Kantonen, in denen die durchschnittlichen Krankenkassen-Prämien 2012 sinken. Nicht jeder in Bern freut sich darüber.

    Nur im Kanton Tessin sanken die Krankenkassen-Prämien stärker

    Die durchschnittlichen Krankenkassen-Prämien in der Gesamtschweiz steigen 2012 um 2,2 Prozent. Das ist wesentlich weniger als noch ein Jahr zuvor, wo Versicherte eine durchschnittliche Steigerung von 6,5 Prozent verkraften mussten. Die Prämien-Steigerungen in den einzelnen Kantonen sind allerdings auch 2012 einmal mehr sehr unterschiedlich. In Bern sinkt der Durchschnittswert der Prämien für Erwachsene um 0,6 Prozent oder 2,7 Schweizer Franken. Die minus 0,6 Prozent werden nur durch den Kanton Tessin übertroffen, wo die Krankenkassen-Prämien um durchschnittlich ein Prozent sanken. In konkreten Zahlen lag die Durchschnittsprämie für die Einwohner des Kantons Bern bei 418,97 und sinkt nun auf 416,27 Schweizer Franken. Das ist im Vergleich der Kantone noch immer relativ viel. Höher wird die Durchschnittsprämie 2012 nur in Basel-Stadt (500,44 CHF), Genf (462,70 CHF) und Vaud (418,63 CHF) sein.

    Wäre mehr drin gewesen?

    Die Versicherten des Kantons Bern freuen sich natürlich über die sinkenden Prämien, auch wenn die auf einem hohen Niveau verbleiben. Berns Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud meint jedoch, da wäre durchaus noch mehr drin gewesen. Die Prämien hätten um bis zu 2,4 Prozent gesenkt werden können. Mit dieser Aussage wird er in der Zeitung „Bund“ zitiert. Dennoch zeigte auch er sich mit dem jetzigen Ergebnis von minus 0,6 Prozent letztlich zufrieden. Es gibt allerdings auch Leute, die sich über die jetzige Prämienreduzierung wundern. Schliesslich sind die relativ niedrigen Reserven der Berner Kassen in den letzten Jahren Anlass gewesen, die Krankenkassen-Prämien im Kanton deutlich zu erhöhen. Philippe Perrenoud möchte solchen Ängsten den Wind aus den Segeln nehmen. Er verweist im „Bund“ darauf, dass sich die Prämien zukünftig alleine an den Risikofaktoren der Versicherten orientieren. Damit können Versicherte darauf bauen, dass die Prämien nicht wegen fehlender Reserven der Berner Krankenkassen steigen. Im Fall der Fälle müssen sich die Krankenkassen also andere Wege überlegen. Sie werden sie (hoffentlich) finden.

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