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  • Dürfen sich Berner ab 2012 auf sinkende Krankenkassenprämien freuen?

    Sinkende Prämien im Jahr 2012 für den Kanton Bern?

    Februar 19th, 2011 in Bern, Krankenkassen News, Prämienanstieg

    Dürfen sich Bernerinnen und Berner ab dem Jahr 2012 auf sinkende Krankenkassenprämien freuen? Wenn es nach dem Regierungsrat geht, schon. Doch die Krankenversicherungen wiegeln ab und die Visana spricht von einer Dämpfung der Prämienerhöhung.

    Traditionellerweise steht der bernische Regierungsrat im Kreuzfeuer der Krankenkassen – doch diesmal drehen sie den Spiess um und fordern die Kassen dazu auf, die Prämien im Kanton Bern bis spätestens 2014 zu senken; und zwar drastisch – im Durchschnitt um 200 pro Versicherten und Jahr. Die durchschnittliche Jahresprämie pro Person beträgt, bei einer Franchise von 300 Franken und mit Unfalldeckung, 5 000 Franken.

    Doch wie äussern sich die Krankenkassen dazu? Wenig bis gar nicht. Die KPT schweigt, die Helsana teilt mit, dass sie sich nicht an Spekulationen beteiligen, bis zur Kalkulation der Krankenkassenprämien alle Rahmenbedingungen bekannt sind.

    Visana gleicher Meinung wie Regierungsrat
    Die grösste bernische Krankenkasse, die Visana, gibt dem Regierungsrat grundsätzlich recht. Denn mit der neuen Spitalfinanzierung im nächsten Jahr, findet eine drastische Kostenverschiebung von den Versicherungenen zum Kanton statt. Aus Sicht der Versicherten steht somit eine Prämienerhöhung bevor. Doch die Visana will den über 200 000 Versicherten keine Hoffnung machen und spricht nur von einer gewissen Dämpfung bei den Prämienerhöhungen ab 2012.

    Gemeinsam nach Zielen suchen
    Die bernische Regierung behauptet, die neue Spitalfinanzierung entlasste die Kassen um 260 Millionen Franken. Die Krankenkassen bezweifeln dies, weil man von zu einem geringen Anstieg der Fallzahlen ausgeht. Die Chefin des Spitalamtes appelliert, dass es das Ziel von Kanton und Krankenkasse sein muss, die Spitalfallzahlen zu stabilisieren und nach alternativen Lösungen zu suchen und ambulante Behandlungen zu fördern. Nun hoffen die Spitäler auf die Hilfe der Krankenkassen, wenn der Kanton dem Wachstum der Spitäler mit Mengenbeschränkungen auf der Spitalliste Grenzen setzt. Zudem kämen für das Spitalamt degressive Tarife infrage, die ab einer gewissen Leistung sinken.

    Wir halten Sie auf dem Laufenden über die Prämienentwicklung für das Jahr 2012!

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