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  • Das neue CSS Health Lab unterstützt chronische Kranke

    Oktober 13th, 2015 in CSS, Krankenkassen News

    Kunden des Versicherers CSS können künftig bei chronischen Erkrankungen auf eine neue Unterstützung bauen. Die CSS hat zusammen mit der ETH Zürich und der Universität St. Gallen (HSG) das CSS Health Lab gegründet, das in einem vierjährigen Forschungsprojekt neue innovative, digitale Therapieformen entwickeln soll. Möglich ist beispielsweise der Einsatz von Videotechnologie zur spielerischen Förderung regelmässiger Bewegung bei Diabeteskranken.

    Mehr Qualität und Effizienz in der Gesundheitsversorgung

    „Mit der Entwicklung von neuen digitalen Therapieangeboten wollen wir einen Beitrag zur Steigerung der Qualität und Effizienz in der Gesundheitsversorgung leisten und chronisch kranke Kunden dabei unterstützen, ihren Gesundheitszustand positiv zu beeinflussen“, wird Volker Schmidt, Konzernleitungsmitglied und Leiter Versicherungstechnik & Informatik der CSS Versicherung, in der Pressemitteilung zur Gründung des CSS Health Labs zitiert.

    Mit dem CSS Health Lab soll ein führendes Zentrum für die Erforschung von verschiedensten Fragestellungen rund um digitale Therapien im Kontext von Versicherungen etabliert werden. Als Ergebnis der Arbeit im Zentrum soll einerseits Grundlagenwissen in Form von wissenschaftlichen Publikationen entstehen. Andererseits soll es Beiträge für die Diskussion in der Öffentlichkeit und innerhalb der Branche geben. Für die CSS dient das Engagement rund ums CSS Health Lab auch dazu, „ihre Position als führende Schweizer Krankenversicherung im Bereich der Digitalisierung“ zu festigen.

    Digitale Unterstützung bei chronischen Krankheiten

    Ein fünfköpfiges Team am Lehrstuhl von Prof. Dr. Elgar Fleisch an der Universität St. Gallen und der ETH Zürich forscht in Kooperation mit der CSS im CSS Health Lab „an digitalen Ansätzen zur Begleitung von chronischen Krankheiten wie beispielsweise Diabetes oder Asthma“. Die neuen Technologien bieten insbesondere grosses Potenzial beim Aufbrechen von Verhaltensmustern und bei der Stärkung von Patientenkompetenz und Eigenverantwortung. Als ein Beispiel nennt CSS sogenannte Gamification-Ansätze mit Punktesystemen, die einen „positiven Einfluss auf die Motivation und eine nachhaltige Änderung von Verhaltensweisen haben können“.

    Wachsendes Bedürfnis nach digitalen Lösungen

    CSS reagiert laut eigener Angaben mit dem Health Lab auf das „wachsende Kundenbedürfnis nach digitalen Angeboten in allen Lebensbereichen“. Ein weiterer Grund für die Gründung des Labs ist die demographische Entwicklung, insbesondere die Alterung der Bevölkerung mit einem stetigen Anstieg der Prävalenz chronischer Erkrankungen. Dadurch steigen die Kosten im Gesundheitswesen und der Fachkräftemangel in Medizin und Pflege verschärft sich. Digitale Lösungen können hier zu einer Kostenreduzierung beitragen, ohne dass die medizinische Versorgung leidet.

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