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  • Boabab – Die Frucht des afrikanischen Lebensbaums

    April 4th, 2016 in Krankenkassen News

    Der Boabab ist meistens unter dem Namen Affenbrotbaum bekannt. Er ist in den Savannen Afrikas zuhause und man sieht ihn besonders häufig auf Madagaskar und den Komoren. Der Name kommt aus dem Arabischen, wo „bu hibab“ soviel wie „Frucht mit vielen Samen“ bedeutet. Die Namensgebung ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass eine einzelne Frucht bis zu 200 Samen enthalten kann.

    Das Fruchtfleisch und die Samen des Boababs gehören in Afrika zu den Grundnahrungsmitteln. Bei uns ist bisher nur das getrocknete Fruchtpulver erhältlich und dient vor allem als beliebter Zusatz für Smoothies sowie als geschmackliche Aufwertung von Süssspeisen. Aber auch als Backzutat ist das Boababpulver bestens geeignet.

    In Afrika ist die Frucht sehr beliebt

    In einer Reihe afrikanischer Länder werden die Früchte entweder roh gegessen oder zur Herstellung von Süssspeisen verwendet. Die Afrikaner nutzen allerdings auch fast alle anderen Teile des Baumes und wissen seit Jahrhunderten, dass die Pflanze sich als Heilmittel für die unterschiedlichsten Krankheiten eignet. Daher gilt der Boabab auch als Lebensbaum.

    Früchte, Blätter, Samen, Rinde und Wurzeln werden von den Einheimischen beispielsweise gegen Malaria, Fieber und Zahnschmerzen sowie bei Verdauungsstörungen und Magenproblemen eingesetzt. Aber auch bei diversen Entzündungen wie beispielsweise Arthritis macht der Einsatz der Pflanzenteile Sinn.

    Was kann das Superfood Boabab?

    Insbesondere glänzt Boabab durch seinen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, den Polyphenolen. Der Anteil dieser Antioxidantien soll laut Ernährungsexperten in den Früchten des Affenbrotbaums weitaus höher sein als etwa in Gojibeeren oder Acaibeeren, die für ihren hohen Anteil an Polyphenolen bekannt sind. Die Polyphenole schützen die Zellen vor Stress sowie vor anderen schädlichen Umwelteinflüssen und halten Menschen auf diese Weise fit. Darüber hinaus wirken sie entzündungshemmend und helfen effektiv dabei, vielen ernsten Krankheiten vorzubeugen.

    Auch auf den Blutzuckerspiegel wirkt sich der Verzehr von Boabab positiv aus. Das haben wissenschaftliche Tests der britischen Oxford Brookes Universität und der australischen Monash Universität gezeigt. Die Tannine, die ebenfalls zu den Polyphenolen zählen, können den Anstieg des Blutzuckerspiegels beim Verzehr stärkehaltiger Lebensmittel deutlich senken.

    Boabab enthält viele Vitamine

    Das Superfood ist nicht zuletzt besonders vitaminreich. Es enthält unter anderem eine grosse Menge an Vitamin C. Die Frucht liefert etwa 10-mal soviel des lebensnotwendigen Vitamins wie eine Orange und fast soviel wie eine entsprechende Portion Acerola-Kirschen. Damit gehört Boabab zu den Vitamin-C-reichsten Früchten überhaupt. Das Vitamin C sorgt für starke Abwehrkräfte und kann ebenfalls als Antioxidans die Zellen schützen.

    Auch die Vitamine B1 und B6 enthält die afrikanische Baumfrucht reichlich. Dieser Vitamin-Cocktail liefert dem Körper einen ordentlichen Energieschub. Daher kann man die Frucht bei Bedarf auch gut als Energie-Booster nutzen, wenn man sich müde und erschöpft fühlt und einen Muntermacher benötigt. Hier kann Boabab helfen, die Leistungsfähigkeit schnell wiederzuerlangen und dann zu erhalten.

    Auch Mineralstoffe und Ballaststoffe sind reichlich vorhanden

    Boabab kann den menschlichen Körper auch mit den wertvollen Mineralstoffen Calcium, Magnesium, Kupfer, Eisen und Zink versorgen. In erster Linie liefert die Frucht mit 295 Milligramm auf 100 Gramm eine beachtliche Portion Calcium und enthält zudem mit 1240 Milligramm auf 100 Gramm ausserordentlich viel Kalium. Diese beiden Mineralien sind wichtig für starke Knochen und Muskeln sowie gesunde Nerven.

    Der Eisengehalt der Boabab-Frucht kann sich ebenfalls sehen lassen: Mit 9,2 Milligramm Eisen auf 100 Gramm Boabab kann man ca. 52 Prozent des Tagesbedarfs decken. Das Eisen benötigt der Körper unter anderem für den Sauerstofftransport. Es stärkt aber zusätzlich die Abwehrkräfte.

    Darüber hinaus nimmt man noch eine grosse Menge darmregulierender Ballaststoffen beim Verzehr der afrikanischen Baumfrucht zu sich. Boabab besteht zu etwa 40 Prozent aus Ballaststoffen. Dieser überaus grosse Anteil hilft nicht nur einem gestörten Verdauungssystem, beispielsweise bei Verstopfung oder Durchfall, sondern kann sogar einen Reizmagen besänftigen. 

    Kleiner Tipp: eine Ernährungsberatung ist oft eine gute Idee

    Für Menschen, die gerne noch mehr über Boabab und andere Superfoods erfahren möchten oder sich generell für eine gesunde Ernährung interessieren, könnte eine Ernährungsberatung das Richtige sein. Teils übernehmen die Krankenkassen die Kosten für solch eine Beratung. Das gilt in der Regel, wenn man als Ergänzung zur Grundversorgung eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen hat.

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