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  • Amaranth: das gesunde Körnchen!

    März 18th, 2016 in Krankenkassen News

    Aufgrund zahlreicher wertvoller Inhaltsstoffe gewinnt Amaranth auch in der Schweiz zunehmend Freunde. Ursprünglich kommt das Pseudogetreide aus Süd- und Mittelamerika und wurde in Mexiko bereits vor Tausenden von Jahren von den Inkas und Azteken angebaut. So fand man bei archäologischen Untersuchungen von ca. 9000 Jahre alten Gräbern in Mexiko neben anderen Beigaben Amaranth-Körner. Amaranth zählt damit zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Und es scheint so, als würde es auch in Zukunft eine wichtige Rolle als Nahrungsmittel spielen.

    Amaranth heisst in etwa „unvergänglich“

    Der Name des Power-Körnchens ist aus dem Altgriechischen hergeleitet. „Amarantos“ bedeutet übersetzt soviel wie „immer blühend“ beziehungsweise „unvergänglich“. Diese Bezeichnung ist auf die unsterbliche purpurfarbene Blume „Amarantos“ aus der griechischen Mythologie zurückzuführen. Der Legende nach, versteckten die Götter die wunderschöne magische Blume vor den Menschen, um ihr Geheimnis zu bewahren, da ein Mensch Unsterblichkeit erlangen würde, wenn er die Blume finden würde.

    Was macht Amaranth so wertvoll?

    Amaranth gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen und ist somit ein sogenanntes Pseudo-Getreide, denn richtige Getreidesorten gehören allesamt zu den Süssgräsern. Ihnen ist das südamerikanische Korn aber an Nährstoffen weit überlegen. Amaranth glänzt insbesondere durch einen überaus hohen Gehalt an Mineralien wie Magnesium, Calcium, Eisen und Zink sowie durch einen beachtlichen Anteil an Proteinen, der durchschnittlich bei etwa 16% liegt.

    Zudem enthält das Powerkorn noch eine ordentliche Portion Ballaststoffe, die sowohl gut sättigen als auch für einen gesunden Darm sorgen. Darüber hinaus findet man im kleinkörnigen Pseudogetreide viele andere Stoffe, die wichtig für die Stoffwechselvorgänge und weitere Funktionen im Körper sind. Zu ihnen zählen beispielsweise Lecithin und wertvolle ungesättigte Fettsäuren, darunter Alpha-Linolen- und Linolsäure.

    Nicht zuletzt ist Amaranth glutenfrei und somit auch für Personen hervorragend geeignet, die an Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie leiden. Veganer und Vegetarier erhalten mit einer Portion dieses Pseudogetreides hochwertige Eiweissquellen. Zu den in den Körnchen enthaltenen wertvollen Aminosäuren gehört auch Lysin, das oft bei einer fleischfreien Ernährungsweise zu kurz kommt. Amaranth liefert jede Menge dieses speziellen Eiweisses.

    Wie verwendet man Amaranth?

    Das Pseudogetreide lässt sich auf vielfältige Weise verarbeiten. Zunächst einmal kann man Amaranth kochen. Dazu sollte man ihn vorher gründlich mit heissem Wasser abspülen, anschliessend in der doppelten Menge Wasser ca. 20 Minuten lang kochen und dann noch etwa 15 Minuten nachquellen lassen.

    Man erhält so eine Art Brei, da die feinen Amaranth-Körnchen zusammenkleben. Der Brei eignet sich hervorragend als Basis von Süssspeisen. Man kann ihn zum Beispiel nach Belieben süssen sowie mit Obst und Zimt oder aber mit Vanille verfeinern. Wer es lieber herzhaft mag, kann die Masse zu Füllungen für Paprika oder Tomaten verarbeiten oder ein leckeres Gemüse-Amaranth-Pfannengericht daraus zaubern.

    Sehr beliebt sind auch Amaranth-Pops, eine Art Popcorn aus Amaranth. Die Pops kann man entweder fertig kaufen oder ganz einfach in einer heissen Pfanne mit Glas-Deckel selbst herstellen. Verzichten sollte man allerdings bei der Herstellung auf die Zugabe von Öl, denn sonst verbrennen die Körnchen relativ schnell. Der gepuffte Amaranth lässt sich unter anderem zum Backen verwenden oder ins Müsli mischen.

    Wie jedes andere Pseudogetreide kann man Amaranth zudem zu Mehl verarbeiten und damit backen. Da allerdings kein Gluten in den Körnern enthalten ist und sich dadurch die Backeigenschaften von klebereiweisshaltigen Mehlsorten wie Weizen oder Dinkel stark unterscheiden, sollte man das Amaranth-Mehl am besten mit anderen Mehlsorten mischen und eventuell auch alternative Bindemittel wie Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl hinzugeben.

    Wie wäre es mit einer Ernährungsberatung?

    Möchte man noch mehr über die Verwendungsmöglichkeiten für Amaranth erfahren oder wünscht sich allgemein weitere Informationen über eine gesunde Ernährung, könnte eine Ernährungsberatung das Richtige sein. Hat man zur Grundversicherung eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen, beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten. Alleine für solch eine Kostenbeteiligung lohnt sich der Abschluss der Versicherungen meistens nicht. Enthalten die Versicherungspakete aber noch andere aus individueller Sicht interessante Bausteine, sollte man über den Abschluss des Pakets nachdenken. 

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