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  • Alternativmedizinische Therapie: Shiatsu

    Juni 30th, 2016 in Krankenkassen News

    Shiatsu ist eine japanische Behandlungsmethode, die ihren Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hat. Die Bezeichnung wird aus den beiden japanischen Begriffen shi (Finger) und atsu (Druck) abgeleitet. Der Name deutet also bereits an, worum es bei der Technik geht. Es wird Druck auf spezielle Akupressur-Punkte des Körpers ausgeübt und das nicht nur mit den Fingern, sondern auch mit den Handflächen und Ellenbogen sowie mit den Knien oder Füssen. Der Therapeut setzt in erster Linie sein eigenes Körpergewicht ein, um die diversen Shiatsu-Techniken auszuüben.

    Was kann man mit der Shiatsu-Therapie bewirken?

    Eine Shiatsu-Therapie zielt darauf ab, Energieblockaden abzubauen und so eine natürliche Körperbalance herzustellen. Hierbei spielt insbesondere die Vorstellung der Traditionellen Chinesischen Medizin vom Qi, also vom Energiefluss, eine grosse Rolle. Der Körper ist laut dieser Tradition durchzogen von Energiekanälen, den sogenannten Meridianen. Sie stellen eine Verbindung zwischen allen Organen her.

    In der Traditionellen Chinesischen Medizin gelten bestimmte Beschwerden wie Schmerzen als ein Indikator für ein Ungleichgewicht des Qi. Kann die Energie der Meridiane nicht frei fliessen, liegt ein Ungleichgewicht oder gar ein Stau des Qi vor, das zu Erschöpfung, Verspannungen, Kopfschmerzen sowie zu nervöser Unruhe oder gar Magen-Darm-Problemen führen kann. Aus diesem Grund muss man das Qi wieder zum Fliessen bringen.

    Die Shiatsu-Therapie sollte man also keinesfalls mit einer herkömmlichen Massage verwechseln. Es handelt sich vielmehr hierbei um eine ganzheitliche energetische Körperarbeit. Durch den Druck des Therapeuten werden die Meridiane angeregt. So lässt sich laut Lehre der Anhänger dieser Therapierichtung das Gleichgewicht des Energieflusses wiederherstellen und der Selbstheilungsprozess des Körpers aktivieren.

    Im Unterschied zur Akupunktur oder zu anderen Akupressur-Massnahmen ist die Behandlung bei der Shiatsu-Therapie sehr individuell, da der Therapeut den aktuellen energetischen Status der Meridiane erspüren muss. Je nach Zustand der Energiekanäle wird die Behandlung dann gezielt an den jeweiligen Patienten angepasst.

    Wie läuft eine Shiatsu-Sitzung ab?

    Der Patient wird für gewöhnlich auf einer Matte behandelt, die auf dem Boden liegt. Die einzelnen Sitzungen dauern jeweils ungefähr 50 bis 60 Minuten und die Häufigkeit der Behandlungen wird individuell festgelegt, abhängig vom Zustand des jeweiligen Patienten. Neben der Druckausübung auf bestimmte Körperpartien arbeitet der Therapeut zusätzlich mit weiteren Techniken, zum Beispiel mit Klopfen, Schüttelungen, Ausstreichungen, Dehnungen oder Rotationen.

    Welche Beschwerden kann man mit Shiatsu behandeln?

    Shiatsu kann man nicht nur zur Schmerzbehandlung, sondern zusätzlich zur Prävention und Regeneration einsetzen. Die Therapieform ist laut Aussage ihrer Anhänger auch eine effektive Methode zum Stress-Abbau. Indem man das energetische Ungleichgewicht durch die Shiatsu-Therapie beseitigt, werden gleichzeitig psychische und mentale Blockaden abgebaut, heisst es. Auf diese Weise kann die Methode beispielsweise zur Therapie von Burn-out, Schlafstörungen oder Rückenschmerzen eingesetzt werden.

    Zahlt die Krankenkasse für die Shiatsu-Therapie?

    Die Grundversicherung übernimmt nur die Kosten für bestimmte alternativmedizinische Behandlungsformen, wobei die Shiatsu-Therapie aktuell nicht dazugehört. Wer häufig verschiedenste alternativmedizinische Massnahmen nutzen möchte, für den lohnt es sich, eine passende Zusatzversicherung abzuschliessen. Sie beteiligt sich an den Kosten für diverse komplementärmedizinische Therapieformen, zu denen oft auch Shiatsu gehört.

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