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    Schulmedizin oder alternative Heilmethoden nutzen?

    Die alternative Medizin beinhaltet die ganzheitliche Betrachtung des Menschen, während die Schulmedizin auf die Behandlung einzelner Krankheitssymptome spezialisiert ist. Die Aufnahme komplementärmedizinischer Behandlungsmethoden in die Grundversicherung stellt eine Ergänzung zu den klassischen Behandlungsmethoden dar. Zur Komplementärmedizin zählen beispielsweise die Homöopathie und die Akupunktur. Weitere alternative Methoden wie die chinesische Medizin sollen ab 2012, zunächst bis 2017 befristet, ebenfalls per Gesetz in der Grundversicherung verankert werden.

    Die Schulmedizin
    Zur Schulmedizin zählen wissenschaftlich erforschte Behandlungsmethoden. Diese werden in klinischen Verfahren geprüft und unterliegen strengen gesetzlich geregelten Zulassungsbestimmungen. Die Schulmedizin wird im Studium gelehrt und von zugelassenen Ärzten praktiziert. In der Praxis zählen dazu die medizinische Diagnose eines Krankheitsbildes und die darauf abgestimmte, klinisch erforschte Behandlung mit Medikamenten, Therapien und gegebenenfalls chirurgischen Eingriffen. So werden beispielsweise Schmerzen in der Schulmedizin medikamentös durch Tablettengabe und Salben behandelt, während die alternative Medizin weitere Behandlungsmethoden kennt, die ergänzend angewandt werden können.

    Die alternative Medizin
    Die alternative Medizin umfasst verschiedene Traditionen wie Homöopathie, Naturheilkunde, chinesische Medizin, Neuraltherapie und Phytotherapie. Sie hat zum Ziel, das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen. Dies setzt voraus, dass der Mensch im Ganzen betrachtet und Krankheit durch ein Ungleichgewicht ausgelöst wird, welches sich in verschiedenen Symptomen äussert. Entgegen der schulmedizinischen Behandlung von Schmerzen mit Medikamenten wird hier beispielsweise erfolgreich Akupunktur oder Akupressur angewandt. Damit soll durch Reizübertragung ein Energiefluss im Körper angeregt werden, der die Schmerzen ursächlich beseitigt oder zumindest lindert und so die Gabe von Medikamenten überflüssig macht oder reduziert. Besonders in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gehören solche Verfahren zum Standard. Ausführliche Informationen zu Behandlungsmethoden der alternativen Medizin sind bei thera-online zu finden.

    Die traditionelle chinesische Medizin
    Die chinesische Medizin kennt zur Behandlung chronischer und akuter Beschwerden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, welche auf der Energie- und Elementenlehre beruhen. Dazu gehören die Akupunktur, spezielle Massagetechniken, Bewegungstherapien und pflanzliche Präparate. Gemäss der chinesischen Philosophie setzt eine Krankheit voraus, dass im Körper ein energetisches Ungleichgewicht aufgetreten ist. Ziel der Behandlung ist, den Einklang wieder herzustellen. Zur Feststellung der Ursache kennt die chinesische Medizin Verfahren wie die Zungen- und Pulsdiagnostik. Die Behandlung setzt an Energiepunkten, den Meridianen des Köpers an und soll die Energien Qi, Yin und Yang wieder in einen natürlichen Fluss bringen. Die Behandlungsmethoden können mit denen der Schulmedizin und anderen alternativen Verfahren kombiniert werden. Näheres zur chinesischen Medizin verrät tcm-schweiz.ch.

    Schulmedizin kontra alternative Medizin
    Obwohl sich beide ergänzen können und sollten, ist eine Kombination der Verfahren umstritten. Einerseits werden homöopathische Mittel wissenschaftlich als Placebos bezeichnet, andererseits gelten Sie als ideale ergänzende Präparate bei der Krebsbehandlung. So erklärt es Dr. Jens Wurster in seinem Buch “Die homöopathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierter Tumore“. Der Verein AEGIS steht der Schulmedizin kritisch gegenüber und befasst sich insbesondere mit möglichen Schäden durch Impfungen. Auch Michael Palomino äusserst sich sehr kritisch gegenüber der Schulmedizin, während er viele Argumente für die alternative Medizin findet. Die Wissenschaft hingegen spricht sich klar für schulmedizinische Behandlungsweisen aus. Weitere Informationen hierzu liefert die Schweizer Ärztezeitung.

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